Heeresflieger im Schaumburger Land - ein zentraler Wirtschafts- und 
Kulturfaktor im Landkreis Schaumburg.

"Wir sind längst ein unverzichtbarer wirtschaftlicher und kultureller Faktor im 
Schaumburger Land", ist sich Brigadegeneral Richard Bolz, General der 
Heeresflieger und Kommandeur der Heeresfliegerwaffenschule in Bückeburg,
sicher. Mit mehr als 1600 Beschäftigten in Bückeburg ist die Schule der größte
Bückeburger Arbeitgeber und der zweitgrößte im Landkreis Schaumburg. Mit rund
38 Millionen Euro an Investitionen bis 2010 habe die Bundeswehr den Standort
"Heeresflugplatz Achum" zukunftssicher gemacht.

Dies alles ist der Background , wenn die Heeresflieger die Menschen der Region,
aus dem Großraum Hannover, Ost-Westfalen und dem Weserbergland am 
Sonntag, den 10.September, zum Flugtag einladen. "Wir wollen auch einen Einblick 
in die Arbeitsplätze auf dem Flugplatz und Informationen über den Arbeitgeber
Bundeswehr bieten", erklärt Projektoffizier Oberstleutnant Hermann Grube. Fast
700 zivile Mitarbeiter und über 100 Auszubildende finden in Achum einen sicheren
Arbeitsplatz und eine zukunftsorientierte hochquallifizierte Ausbildung.

"Die Mitarbeiter sind aber nicht nur Arbeitnehmer und damit Steuerzahler, sondern 
leisten vielfach unverzichtbare ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen und 
Organisationen des Schaumburger Landes", weiß Oberst Hans-Heinrich 
Heidmann, stellvertretender Kommandeur der Heeresfliegerwaffenschule. Gerade
auch die Soldaten würden ihre persönlichen Kenntnisse, Qualifikationen und
Erfahrungen gerne einbringen. "Ob in der Schule oder Verein, ob selbst aktiv oder 
förderndes Mitglied, unsere Soldaten sind in den Städten und Gemeinden des
Landkreises heimisch geworden", ergänzt Pressestabsoffizier Michael 
Baumgärtner. Sehr viele hätten sich in der Umgebung der Schule Wohneigentum 
geschaffen und würden zur Not eher pendeln, als das schöne Schaumburger 
Land zu verlassen.

Daneben sind die Heeresflieger auch wesentliche Träger des 
"Hubschraubermuseums" und pflegen die Tradition des "Westfälischen 
Jägerbataillons Nr. 7", das über die Grenzen des Landes hinaus als "Bückeburger
Jäger" bekannt wurde. In der historischen Jägerkaserne ist der Block A nicht nur
eine der ältesten noch genutzten Truppenunterkünften der Bundeswehr, sondern
nach der aufwendigen Sanierung Anfang der 90er Jahre eine der modernsten. Mit
dem dortigen Traditionsraum wird ein wichtiger Abschnitt Bückeburger und
Schaumburger Militärgeschichte für die Nachwelt erhalten.




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